Das Quintett scheint nur einen Weg zu kennen. Den Hörer bei guter Laune zu halten..Im CD Player muss definitiv die Kühlung funktionieren, denn Harpface and the Heydays sorgen für schweißtreibende Stimmung, auch vor den Lautsprechern. Diese Combo rockt den Highway und rollt einen Teppich der Inspiration aus. Was man dabei an persönlicher Dachkonstruktion über die Fremdkompositionen baut, ist schon beeindruckend. Um es mit dem Songtitel „ First I look at the purse“ auszudrücken, ist diese Platte eine Kaufempfehlung.

Joe Brookes, Rock Times

Rainers Harpspiel steht vorne. Nicht nur durch seine glühenden Soli, sondern ebenfalls als Part des gesamten Essemblesounds. In mancherlei Hinsicht ist seine Rolle der damaligen von Magic Dick in der J.Geils Band sehr ähnlich. Hier haben wir keinen bloßen Kopierer vor uns. Wer das prüfen möchte: Checkt seine originellen Phrasen auf der Ska infizierten Version von Otis Reddings Mr.Pitiful! Es klingt, als hätten sie eine explosive Session gehabt, als dieses Album aufgenommen wurde. Ich freue mich schon auf das nächste und bin besonders neugierig, mit welcher Art eigenem Material diese Band dann in Erscheinung treten wird.

Pat Missin, Harmonica World, England

Hier gilt: „ Die Mannschaft ist der Star“. Harpface and the Heydays spielen auf Augenhöhe derart dicht und locker zusammen, dass man die einzelnen Elemente nicht auseinanderhalten kann. Ihr souliger Blues und Rock schwappt und dampft über sämtliche Tellerränder. Auf „Pearls“ bedienen sie sich ohne Hemmungen bei allem, was ihnen gefällt und machen aus den Vorlagen etwas ganz Eigenes. Für Puristen ist das also nichts, alle anderen freuen sich über ein Album, das förmlich aus den Lautsprechern springt.

Karsten Hoeft, Radio Jade über die „ CD der Woche“.

Ältere Leser erinnern sich sicherlich an Harpface and the Heat, die für wilden Blues und Bluesrock standen. Mundharmonikaspieler Rainer Söchting war damals „Harpface“ und ist es noch immer. Zusammen mit dem Sänger Jürgen Schnieders, Olli Hilbers ( Gitarre), Sören Jünemann (Schlagzeug) und der famosen Ute Behrends( Bass) hat er eine neue Formation, die mit 15 Songs debütiert. Die von den Bandmitgliedern maßgeblich geprägten Nummern sind mit Hingabe und eigener Note gespielt. Da ist immer ein eigener Drive drin. Insgesamt bringt das großen Spaß und verdient Gehör.

Thomas Ritter in Ritters Rundschau/ Blues News.

Wer so eine krause Mischung aus den hintersten Winkeln von fünf Plattenschränken auf eine einzige CD presst, hat entweder keinen Geschmack oder eine Idee. Im Falle von Jürgen Schnieders und Rainer „Harpface“ Söchting ist die Mischung ein gelungenes Profi Experiment. „Die Fans sind steinalt und sterben weg“ sagt Söchting.“ Da musst Du etwas Neues machen“. Und das machen die Heydays ebenso gekonnt wie frech.

Hubert Kreke, Münsterländische Tageszeitung

Eine großartige CD einer sehr starken Band, in der das Harpspiel von Rainer Söchting den Trumpf liefert. Wenn man mich fragt: Bitte eine weitere CD mit eigenen Nummern.

Martin van der Velde, Blues and Roots, Niederlande

 


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